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Glasmalerei /Glaskunst - Atelier HALTER  für alle Optionen mit dieser Kunstform seit 1916

Zudem wurden von unterschiedlichen Institutionen, während den letzten Jahren, in ihre öffentliche Sammlungen Glaskunstwerke aus diesem Atelier übernommen: Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum, Berner Design Stiftung, Burgerbibliothek in Bern, Vitromusée in Romont, Musée Ariana in Genf, etc.. - Solange sich interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) hier anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen.

Restaurierung Glasmalerei: Analyse, dokumentieren, restaurieren... Atelier HALTER Bern

Veröffentlicht am 19. September 2021 von Restaurierung Glasmalereii Atelier Halter Bern in Restaurierung, Glasmalerei,, Berner Atelier Glasmalkunst, Glasmalerei-Restauration, flicken, Reparaturen, reparieren, ergänzen, Bleiverglasung Kunstglaserei, Glasmaler-Restaurator Martin Halter

Glasmalerei ein über 1000jähriges Kulturerbe -
Restaurierungsmassnahmen an vorderster Front

Kontakt: Martin Halter, gelernter Glasmaler /Kunstglaser EFZ  u. Glasmaler-Restaurator IER in Bern
 

Nicht alle konservatorisch vorgetragene Berührungsängste

gegenüber einem Original, haben automatisch

den Anspruch begründet zu bleiben. Vielfach werden

solche eingebracht, um vom praxisorientierten

Sachverhalt abzulenken. Sei es aus Unkenntnis der

Materie, so wird bloss heisse Luft kolportiert, die

destenfalls zu Irritationen führen wird.


Glasmalerei – wie geschädigtes Kulturerbe der Nachwelt erhalten bleibt

Dermassen in Mitleidenschaft gezogene Glasmalerei - wo andere das Handtuch werfen, wäre eigentlich die sensible Handwerkskunst des Glasmaler-Restaurators gefragt; inwieweit er sein Wissen und seine feinmotorischen Fähigkeiten bei der Umsetzung einer solch anspruchsvollen Aufgabenerfüllung unter Beweis stellen kann. Es kann niemals davon ausgegangen werden, dass wer sich als Glasmaler bezeichnet, automatisch dazu befähigt sein muss, sich einer solch sensiblen Arbeit anzunehmen. Das müsste der Auftraggeber in seinem und im Interesse der Original-Substanz im Voraus klären.

Ein individuell engagierter Glasmaler-Restaurator aus Überzeugung, kann sich auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Glasmalerei stützen. Er ist im Stande, bei noch so komplexen Schädigungen an originaler Glasmalerei, die gegebene Sitution realistisch einzuschätzen. Seinem einkalkulierbaren Erfahrungsstand steht die Chance zu, sich einer Herausforderung zur Objekt-Rettung zu stellen oder nicht, nämlich, ein zerstörtes oder geschädigtes Glasbild wieder möglichst nahe der Originalität zu zuführen. Das eigentliche Rückgrat der Glasmalkunst (und deren Erbe) bilden nach wie vor die gut ausgebildeten Glasmaler. Mehrheitlich sind es Individualisten, weil sie sich mit einer faszinierenden Materie auseinandersetzen, die wir nicht lebensnotwendigerweise im Alltäglichen brauchen. Zweifelsfrei gibt es Situationen wo auch wissenschaftliche Einflussnahmen zur Klärung eines bestimmten Sachverhalts, ihren positiven Beitrag zur Rettung einer geschädigten Glasmalerei leisten können. Jedoch wird heute der theoretischen Seite zu viel Raum belassen, um sich da und dort mit Auflagen an die Adresse der Praktiker einzumischen, wobei insbesondere hypothetische Argumente und  unverbindliche Anmerkungen mehrheitlich zu Irritationen führen. In solchen Fällen leidet die Original-Substanz direkt oder indirekt darunter, weil bei Uneinigkeit zwischen Theorie und Praxis, meistens zufällige Entscheide massgebend die Auflagen für eine vorzunehmende Restauration beeinflussen. Somit unterliegt der Ablauf einer Instandstellung oder Sicherung einmal einer positiven, aber in der Gegenwart in zunehmender Ausrichtung einer negativen Bestimmung. Die Distanz zum eigentlichen Kunsthandwerk vergrössert zusehends in ein unverbindliches Gebilde (Bricolage). 

Es bleibt heute einem kunsthandwerklich sensibilisierten Atelier für Restaurationen vorbehalten, sich im Bedarfsfall aktiv einzubringen, um sich einer solch herausfordernden Aufgabenerfüllung zu stellen. Es geht darum, eine Restaurationsarbeit möglichst nachhaltig und präzise auszuführen. 

Glasmaler-Restaurator IER, Martin Halter Atelier für Glasmalkunst in Bern info@glasmalkunst.ch  

Das Kulturerbe der Glasmalerei unterwirft sich z.Z. unvergleichbar stark einer aufgesetzten Verwissenschaftlichung. Praxis und Theorie driften relativ stark auseinander und somit vergrössert sich die Distanz zum eigentlichen Kunsthandwerk jeden Tag mehr. Glasmaler-Restauratoren aus der Praxis, will man bloss noch als reine Befehlsempfänger wissen - alimentiert in Ausnahmefällen von Historikern und Wissenschaftlern. Inzwischen wird durch eine solch unrühmliche Situation, das ganze Kulturerbe dieser Kunstform infrage gestellt.                                                                                                                                                                                         Nur eines von vielen Beispielen.  Auszug aus einem Buch über die Glasmalere von 1912:  Auch das Bleinetz müsste erneuert werden, sobald diese Bleiprofile den Einzel-Glasteilen nicht mehr den festen Zusammenhalt gewähren können. Kunstgeschichtliche Bedenken können nicht massgebend sein, da das Bleinetz als rein technisches Hilfsmittel nur solange Recht auf Konservierung hat, als es seinen Zweck zu halten und festzufügen, erfüllt.

                                          

Heute ist man mit einer Neuverbleiung dermassen zurückhaltend, dass selbst stark oxidierte und brüchige Bleiprofile belassen werden, wo sie sind. Vielfach weit über 100jährig, können bestehende Bleiprofile (welche direkt der täglichen Witterung ausgesetzt verbleiben) nachweisbar ihre Aufgabenerfüllung bloss noch auf gut Glück erfüllen. Als einer in der Praxis engagierter, gelernter Glasmaler  - mit über 5 Jahrzehnte langer Erfahrung -  kann diese fahrlässige Haltung gegenüber einer historischen Glasmalerei überhaupt nicht mehr nachvollziehen. In manchen Fällen fehlt ein echter Bezug zur Original-Glasmalerei. Zu viele Funktionäre sind versucht, sich bei ihrer vermeintlichen Aufgabenerfüllung, einzig durch ihr eigenes Ego willkürlich beeinflussen zu lassen.

In eigener Angelegenheit:

Berns älteste Glasmaler-Familientradition der Gegenwart, hatte gerade das bestehende Atelier für Glasmalkunst - gegründet 1916 in Bern - einer internen Strukturveränderung unterzogen (räumliche Verkleinerung).
Martin Halter (3. Generation) als gelernter Glasmaler + Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER, verfügt über eine mehr als 50jährige Berufspraxis im Bereiche dieser Kunstform. Seit 1981 zeichnet Martin Halter für alle Aktivitäten verantwortlich, welche durch dieses Atelier (inkl. At.-Team) ausgeführt oder real umgesetzt wurden. Eine lange, dokumentierte Referenzliste vermag das Engagement dieses Ateliers nachzuweisen. Zudem wurden von unterschiedlichen Institutionen, während den letzten Jahren, in ihre öffentlichen Sammlungen Glaskunstwerke aus diesem Atelier übernommen: Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum, Kant. Denkmalpflege, Berner Design Stiftung, Burgerbibliothek in Bern, Vitromusée in Romont, Musée Ariana in Genf, etc..

- Solange sich interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) hier anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen. Weitere Auskünfte: https://www.glasmalkunst.ch/kontakt

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